Anzahl der Mitspieler: 2-6
Anzahl der Rommé-Karten: 110. Nehmen Sie einfach zwei normale Kartenspielsets
mit jeweils 52 Blatt + 3 Jokern. Damit können Sie dann direkt loslegen.
Spielkarten pro Runde: 13 Karten bekommt jeder Spieler zu Beginn der Runde
Stapel auf dem Tisch: 1 verdeckter Stapel zum Aufnehmen von Karten, 1 offener
Ablagestapel
Aktion pro Spieler: 1 Karte aufnehmen, ggf. Karten aus- oder anlegen, 1 Karte
ablegen
Rommé wird in mehreren aufeinander folgenden Runden gespielt – je mehr Spieler dabei sind, umso länger dauert eine Runde. Es kann aber jederzeit gemeinsam entschieden werden, wie viele Runde gespielt werden, bis das Spiel beendet ist. Im Gegensatz zu den Rommé-Spielregeln können Sie die Anzahl der Runden auch während des Spiels spontan festlegen.
Die Spielrunde gewonnen hat, wer als erster keine Rommé-Karten mehr hat. Die Punkte der verbliebenen Karten der anderen Spieler werden gezählt und notiert. Das komplette Spiel gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten.
Ihre Karten legen Sie aus, indem Sie passende Gruppen und Paare bilden und diese selbst aus- oder bei anderen anlegen. Die genauen Rommé-Regeln zum Bilden dieser Gruppen finden Sie hier:
Dies sind die zentralen Rommé-Regeln – folgende Folgen und Gruppen können zusammen ausgelegt werden:
Bitte beachten Sie dabei auch immer diese Rommé-Regel: Es müssen jeweils mindestens 3 Karten ausgelegt werden.
Ziel des Spiels ist es, die entsprechenden Folgen und Gruppen zu sammeln, um dann durch Aus- und Anlegen so viele Rommé-Karten wie möglich abzulegen. Da es nur diese beiden Möglichkeiten gibt, sind die Rommé Regeln recht schnell zu verinnerlichen.
Auslegen können Sie immer ab einer Summe von 40 Punkten in einer oder mehreren Gruppen. Addieren Sie Ihre Rommé-Karten wie folgt:
Vier Asse ergeben also 44 Punkte.
Beispiele: 4♦ 5♦ 6♦ 7♦ (Joker) 9♦ = 39 Punkte /// König♥ König♦ König♠ König♣ = 40 Punkte
Ein Spieler mischt die Rommé-Karten und gibt im Uhrzeigersinn jedem Spieler nach und nach 13 Karten. Die restlichen Rommé-Karten werden als Stapel verdeckt in die Mitte des Tisches gelegt und bilden den Aufnahmestapel. Legen Sie die oberste Karte aufgedeckt daneben – dort entsteht dann der Ablagestapel.
Alle Spieler nehmen ihre Rommé-Karten auf, halten sie aufgefächert in der Hand und bilden im Laufe der Runde Paare und Folgen. Der Spieler neben dem Kartengeber beginnt und nimmt eine Rommé-Karte auf; entweder verdeckt vom Aufnahmestapel oder offen vom Ablagestapel. Der Spieler prüft, ob diese Karte nützlich ist und wählt eine Karte, die er auf dem offenen Stapel ablegt. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe.
Die wichtigste Rommé Regel: Sobald ein Spieler, der an der Reihe ist, mit seinem Blatt Paare und/oder Folgen in Höhe von mindestens 40 Punkten bilden kann, kann er auslegen. Er legt dabei aber nur die Rommé-Karten ab, die zusammen mindestens 40 Punkte ergeben. Diese müssen in Gruppen von mindestens 3 Karten zusammenhängen.
Sobald ein Spieler erfolgreich ausgelegt hat, kann er immer, wenn er an der Reihe ist, an bereits ausgelegte Karten anlegen, sobald er eine oder mehrere geeignete Karten hat. Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler alle Rommé-Karten abgelegt hat. Notieren Sie die Punkte der Karten, die die übrigen Mitspieler noch auf der Hand haben: sie entscheiden am Ende über die Platzierung. Die neue Runde beginnt der im Uhrzeigersinn nächstfolgende Spieler.
Besonderheit bei den Rommé-Spielregeln:
Beim Zählen der verbliebenen Karten am Ende der Runde hat der Joker 20 Punkte und das Ass 11. Alle anderen Karten werden genauso wie während des Spiels gezählt.